Oschatzer Allgemeine - 3. Mai 2011

Passivhaus dick eingepackt

Die Firma Pfennig Bau stellt zum Tag der offenen Tür ihr neues Bürogebäude nach Passivhausstandard vor Oschatz (FH). Als das Gebäude vor 150 Jahren als Pferdestall gebaut wurde, spielte Wärmeisolation noch keine Hauptrolle. Heute ist das anders. Bauunternehmer David Pfennig hat das Gebäude auf seinem Betriebsgelände an der Bahnhofstraße im vergangenen Jahr zum Bürohaus umgebaut - nach Passivhausstandard. "Wir haben einen sehr geringen Wärmebedarf", sagt der Oschatzer.

Zum Tag der offenen Tür demonstrierte er seinen Geschäftskunden und interessierten Besuchern, wie das funktioniert. Das Gebäude wurde mit einer bis zu 45 Zentimeter starken Dämmschicht (Isofloc) und dreifach verglasten Fenstern ausgestattet.

Bei der Technik setzt Pfennig auf eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Die Wärme erzeugen die Büromitarbeiter sowie die Computer und Drucker. Mit der Resonanz auf seinen Tag der offenen Tür zeigte sich der Unternehmer zufrieden.
Bildunterschrift:
Geschäftsinhaber David Pfennig (vorn rechts) mit seiner Familie und seinen Mitarbeitern zum Tag der offenen Tür.

Foto: Dirk Hunger

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