Oschatzer Allgemeine - 26. Juli 2014

Geschick gefragt beim Bauen und Kicken

Pfennig Bau unterstützte das Rüstzeitheim Schmannewitz beim Kinderferienprogramm. Dabei durften die Kinder wie vor 2000 Jahren eine Lehm Fachwerk-Wand bauen. Läuft wie geschmiert: Kinder bauen Fachwerk-Wand

Schmannewitz. Die 39 Mädchen und Jungen im Rüstzeitheim Schmannewitz haben in ihrer ersten Ferienwoche schon richtig viel erlebt. Während einer Kinderfreizeit des Kirchenbezirkes Leisnig/ Oschatz versuchten sie sich als Schatzsucher, mussten sich im Gelände zurechtfinden und konnten 2000 Jahre alte Handwerkstechniken ausprobieren.

Für Letzteres probierten sie aus, wie damals, als Jesus in Israel unterwegs war, gebaut wurde. „Die Kinder haben einen Holzständerbau mit kleinen Stöcken gefüllt und dann mit Stroh und Lehm ausgefacht. Dabei hat die Firma Pfennig aus Oschatz geholfen“, beschreibt Karen Sehn, die die Rüstzeit in Schmannewitz gemeinsam mit Cordula Schilke, Arndt Kretzschmann, Elisabeth Däbritz und Christa Reimer durchgeführt hat. Geschickt setzten die Schüler aus der 1. bis 6. Klasse die traditionelle Bauweise um, die auch heute noch von Handwerkern gepflegt wird.

Geschickte Hände waren auch gefragt, als es darum ging, nach altem Vorbild einen Geldbeutel zu nähen. Die üblichen Ferien-Aktionen kamen jedoch auch nicht zu kurz: Zur Abkühlung ging es in das Waldbad Schmannewitz, und Fußball wurde auch gespielt.
Bildunterschrift:
Keine Angst vor verklebten Fingern: Wie schon vor 2000 Jahren füllen Schüler während ihrer Rüstzeit in Schmannewitz ein Fachwerk mit Stroh und Lehm aus. Die Mädchen und Jungen beschäftigen sich mit der Zeit als Jesus unterwegs in Israel war und testen dabei auch alte Bautechniken.

Bild: Dirk Hunger

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